Caren Pott, die Autorin vieler spannender Bücher


Vita der Autorin Caren Pott

Caren´s Online Shop für eBooks und gedruckte Bücher

 

Vita Caren Pott

Ich schreibe bereits seit den neunziger Jahren Bücher. Angefangen hat die Lust aufs Schreiben mitten auf dem Atlantik. Wir hatten gerade noch einmal auf den Cap Verden vollgetankt und waren mit allem, was man für eine Atlantiküberquerung benötigt, hervorragend vorbereitet. Auf dem Atlantik kann schließlich vieles passieren. Wenn in der Nacht eine Yacht einen verloren gegangenen Container rammt, die meistens unter der Wasserlinie schwimmen, ist bei den meisten Schiffen Holland in Not. So ein Zusammenstoß kann schnell mit dem Totalverlust der Yacht einhergehen, was hin und wieder passiert. Darum ist es sehr wichtig, eine ordentlich ausgestattete Rettungsinsel auswurfbereit am Heck zu befestigen. Es gab bei uns an Bord genug zu Essen, zu Trinken und natürlich zu Lesen. Wir konnten uns den Luxus einer eingebauten Tiefkühlbox erlauben, wir hatten einen gut funktionierenden Kühlschrank, natürlich nicht wie zuhause, sondern von Fachleuten der Rumpfform entsprechend in unsere Küche eingebaut. Auch Süßwasser war kein Problem. Wir hatten einen Watermaker an Bord, der 90 Liter die Stunde Frischwasser produzieren konnte. Es gäbe noch viel darüber zu berichten, aber das ist jetzt nicht das Thema. Man ist Tage, manchmal Wochen auf dem Meer ohne Landsicht unterwegs. Da zur richtigen Zeit der Passatwind einen von hinten anschiebt, kann man es, je nach Größe der Yacht schon mal in 12 bis 14 Tagen schaffen, mit einer Segelyacht die Karibik zu erreichen.

Es gab gerade auf dem Buchmarkt eine neue Schriftstellerin, die unbeschreiblich hochgelobt wurde von der Presse, vom Fernsehen, wo sie Interviews gab und von ihrem Verleger hofiert wurde. Klar, sie wollen möglichst viele Bücher verkaufen. Ich dachte, ihre Bücher müssen was ganz Tolles sein und so kaufte ich mir gleich ihre ersten angelichen Besteller. Mit großer Freude machte ich mich mitten auf dem Atlantik ans Werk, die vielen Bücher zu verschlingen. Schon beim ersten Buch war ich fassungslos, das so etwas bei einem Verlag unterkommen konnte. Ich fragte mich, wie sie es geschaffte hat, damit einen Verleger zu finden? Das blieb mir ehrlich ein Rätsel. Ich sagte mir, dass kann ich sicher besser und so begann ich mit dem Schreiben. Das spornte mich an, es selbst zu versuchen, nichts ahnend, wie schwer es sein würde, einen Verleger zu finden.  Die Bücher dieser Autorin habe ich mit großer Freude den Fischen zum Lesen ins Meer geworfen. Da wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass auch im Buchmarkt offenbar Beziehungen das Null plus Ultra sind. Leider hatte ich weder zu Verlagen, noch Lektoren persönliche Beziehungen. Ich recherchierte im Netz, wie man auch ohne einen Verlag, seine Bücher vermarkten könne. Dabei stieß ich damals auf CreateSpace (Amazon) und auf Neobooks, heute Droemer Knaur. Da ich eine  sehr beschäftigte Geschäftsfrau war, blieb nicht so viel Zeit für meine Bücher. Aber ich nutzte jede freie Minute. Damals habe ich mir Pseudonyme zugelegt. Ich wollte meinen Namen nicht beschädigen,falls es alles Schrott wird. Die ersten Jahre lief es recht gut, auch wenn die Einnahmen in keinster Weise mit den Einahmen zu vergleichen waren, wenn man eine Marketing/Vertriebsabteilung eines großen Verlags an seiner Seite hat. Aber ich war zufriefen.

Viele Jahre war ich als Unternehmensberaterin tätig, betrieb nebenbei eine Damenboutique mit 2 Angestellten. Nachdem mein Mann, unsere Tochter und ich beschlossen hatten, nach Südfrankreich zu ziehen, betrieben wir gemeinsam eine Schiffskonstruktionsfirma und ein Hotel an der Côte d´Azur. Ich war etliche Jahre als Yachtinnenarchitektin erfolgreich tätig, neben dem Hotelbetrieb. Unsere Yachten wurden in Taiwan gebaut, weshalb wir sowohl in Hong Kong, bevor die Chinesen alles kaputtmachten, und in Taiwan fast schon zuhause waren.

Im Oktober schlossen wir unsere Pforten und flogen in die Karibik, wo unsere Yacht während der Hurricane Season mal in Venezuela auf einer Werft an Land stand, damit sie nicht plötzlich Beine bekommt, mal in Trinidad oder Curacao lag. Einige Jahre stellten wir Yachten jedes Jahr auf der "BOOT" in Düsseldorf vor, für die wir einst eine bekannte Schauspielerin, U.G., als Werbeikone engagierten. Ich denke, ich kann mit recht sagen, dass ich ein sehr aufregendes und abwechslungsreiches Leben führen konnte.

Heute lebe ich etwas zurückgezogen in Spanien, wo ich mich nur noch um meine Manuskripte kümmere, neben meinem großen Engagement als Tierschützerin. Jeder Penny aus meinen Buchverkäufen, fließt ausnahmslos in den Tierschutz. Seit 14 Jahren fange ich hier Straßenkatzen ein, lasse sie kastrieren/sterilisieren und versorge täglich mehrere Katzenkolonien mit über 100 Katzen, es waren einst 165, mit guter Nahrung. Kranke Tiere bringe ich zum Tierarzt, was viel Geld verschlingt. Aber ich liebe alle meine Katzen. Und sie sind wirklich dankbar für die Liebe, die man ihnen leider immer nur zu kurz zukommen lassen kann.

Wir haben einen großen Hund aus dem ansässigen Tierheim natürlich und auch 5 Katzen, die ich halb verhungert, verwurmt und traurig über die bösen Menschen, aufgenommen habe. 

Alle Menschen sollten von den Tieren lernen und sie anständig behandeln. Und denkt bitte daran, die meisten Tierschützer leben in erster Linie von Spenden. Denn die Leute, die sich besonders engagieren, sind meistens wie ich auch, Rentner/innen. Deutsche Rentner haben es hier schwerer als andere Europäer,  die anständige Renten erhalten. Wir mit der beschissenen Rente von lächerlichen 48%, kommen so schon kaum über die Runden. Es gibt KEIN anderes EU Land, dass seine Bürger so schamlos um ihren wohlverdienten Ruhestand betrügt, wie Deutschland. Politiker und Beamte zahlen sich selbst horente Pensionen. Wir müssen um Spenden bitten, sonst können die meistens sich nicht so liebevoll um die vielen Strassenkatzen/Hunde kümmern.