Caren Pott, die Autorin vieler spannender Bücher


Vita der Autorin Caren Pott

Caren´s Online Shop für eBooks und gedruckte Bücher

 

Als mein Exmann und ich in den neunziger Jahren endlich den Entschluss fassten, den Atlantik in die Karibik zu überqueren, begannen wir mit großem Enthusiasmus mit den Vorbereitungen. Es gab so vieles, was wir planen und noch erledigen mussten. Ein Schreiner baute uns ein paar wunderschöne Bücherregale in die Eignerkabine und den Salon, die uns viel Platz für viele Bücher boten. Denn wir beide waren immer schon bücherfressende Leser. Und da man nicht genau planen konnte, wie lange die Reise dauern würde, war uns wichtig, genug Lesestoff dabei zu haben. Zu dieser Zeit gab es eine neue Schriftstellerin, die angeblich Besteller schrieb und viel Beachtung in der Presse bekam und sogar Interviews im Fernsehen geben konnte. Da ich bereits vor unserer Reise die Idee hatte, irgendwann mal Bücher schreiben zu wollen, nahm ich mir vor, von dieser „tollen“ Autorin die Bücher zu kaufen. Besonders ihr erstes Buch, dass dank der großen Öffentlichkeitsarbeit zum Bestseller wurde, obwohl ich nicht glaube, dass es wegen des Inhalts zum Bestseller avancierte. Walter las gerade ein grausiges Buch von Stephen King, aus dem schon das Blut tropfte, wie man so sagt, wenn ein Buch besonders brutal ist. Ich habe nie verstanden, wie er solche grausigen Bücher lesen konnte. Als ich mein Buch mitten auf dem Atlantik zu lesen begann, schüttelte ich mehrfach den Kopf und Walter fragte, was das für ein Buch sei, das ich gerade lese. Ich las ihm ein paar Absätze vor und er meinte: „Wie kann man so einen Mist lesen? Da bleibe ich lieber bei Stephen King.“ Er wandte sich kopfschüttelnd ab und ich feuerte die Bücher dieser „tollen“ Autorin in den Ozean. Es war eine große Enttäuschung. Aber ich hatte genügend guten Lesestoff dabei. So war es kein großer Verlust. Aber ein Gutes hatte das Buch, das ich gerade gelesen hatte, es animierte mich, es besser zu machen. Danach begann ich mit dem Schreiben. Leider hatte ich nicht viel Zeit, nur während unseres Urlaubs. Als wir wieder in Frankreich waren, legte ich mir mein erstes Pseudonym zu und veröffentlichte später meine ersten Bücher über CreateSpace und Neobooks. Das lief prima.

Es mussten lange haltbare Lebensmittel gebunkert, an genügend Frischwasser und Diesel gedacht werden. Wobei wir einen großen Generator und einen Watermaker an Bord hatten, der immerhin neunzig Liter pro Stunde produzierte. Also aus Salzwasser durch Umkehrosmose trinkbares Süßwasser produziert. Trotzdem mussten wir ein paar hundert Liter Frischwasser tanken, um auf der sicheren Seite zu sein. Und vieles mehr gab es zu beachten. Nachdem erst einmal der Entschluss zur Atlantiküberquerung gefasst war, bereiteten uns die Vorbereitungen unendlich viel Spaß. Wir beschlossen ebenfalls, unser Schiff in der Karibik zu lassen. In Südfrankreich, wo wir seit Jahren lebten, betrieben wir ein kleines Hotel. Wir rechneten uns aus, wie lange wir Gäste bewirten müssten, um genug Geld zu verdienen, damit wir die Wintermonate mit unserer Yacht durch die Karibik segeln konnten.

So beschlossen wir, Mitte Oktober unser Hotelchen zu schließen und für 4 Monate in den wohlverdienten Urlaub zu gehen. Der erste Urlaub begann mit der Atlantiküberquerung. Die folgenden Jahre flogen wir mal nach Caracas in Venezuela, ein anderes Jahr flogen wir nach Martinique, von dort ging es mit dem Islandhopper, so nennt man dort die kleinen Sportflugzeuge, die zwischen den Inseln immer hin- und herfliegen, ging es nach Trinidad, wo unsere Yacht während der Hurricanesaison auf einer Werft hoch und trocken und vor Diebstahl gesichert stand. Ein anderes Jahr flogen wir direkt nach Curacao, wo wir einen netten kleinen privaten Yachthafen fanden, in dem unser Schiff ganz sicher lag. Von Curacao aus segelten wir einmal zur Taucherinsel Bonaire rüber, wo es uns sehr gut gefiel, weshalb wir einige Wochen vor der Hauptstadt Kralendijk ankerten.

Dort lernten wir viele andere nette Segler kennen, wie fast überall in der Karibik. Eines Morgens waren wir mit Freunden zum Frühstück in einem kleinen deutschen Café verabredet, als mein Exmann plötzlich auf halbem Weg über entsetzliche Kopfschmerzen klagte. Ich nahm an, es sei eine schwere Migräneattacke, da seine Beschreibung der Schmerzen zu meinen früheren Migräneattacken passte. Wir beschlossen sofort, das Frühstück sausen zu lassen, gingen zurück zu unserem Dingi/Beiboot und fuhren sofort zurück zum Schiff. Ich wollte Walter eine meiner Migränetabletten verabreichen.

Kaum waren wir an Bord und Gott sei Dank schaffte er es noch unter Deck in den Salon zu gehen, als er plötzlich einen spastischen Gesichtsausdruck bekam, seine Sprache war nur noch unverständlich, seine Bewegungen unkoordiniert. Sofort war mir klar, Walter hat einen Schlaganfall. Denn Wochen zuvor, erlitt einer unserer Gäste im Hotel morgens einen Schlaganfall, was in Walters Fall für mich ein echtes Déjà Vu Erlebnis wurde.

Über dieses Drama und die nachfolgende Odyssee habe ich auch ein Buch unter dem Titel: „Beginn eines Albtraums“ geschrieben. Das Buch ist in allen Buchhandlungen und dem Onlinehandel, sowie auch hier in meinem Shop käuflich zu erwerben. Eine spannende, irre, unglaubliche Story, die jeder einmal gelesen haben sollte.